Alles was man über Kung Fu wissen sollte

Kung Fu ist der westliche Begriff für das chinesische Gong-fu und heißt übersetzt so viel wie “harte Arbeit”. Es ist eine moderne Bezeichnung für die chinesischen Kampfkünste. Im alten China konnte sich der Begriff Kung Fu auch auf solche Künste wie Malerei, Poesie oder Kochen beziehen, aber auch heute hat er etwas von der ursprünglichen Bedeutung beibehalten, denn um zur Perfektion, der Kunst des Kung Fu, zu gelangen, muss man hart arbeiten, viel studieren und ständig praktizieren. Kung Fu ist also nicht nur Kampfkunst und Körperertüchtigung, sondern neben anderen Künsten auch philosophische und medizinische Aspekte und wurde zur nationalen Tradition in China. Wenn man aber heute hier in Zürich Menschen fragt, was Kung Fu ist, so wird immer die Antwort kommen, dass es sich um eine harte Kampfkunst handelt.

Wie ist Kung Fu entstanden?

Die Entstehungsgeschichte der Kampfkunst Kung Fu ist leider etwas verworren und sagenumwoben. So kann im Grunde keine definitiv richtige Aussage dazu gemacht werden, wie es wirklich entstanden ist. Die am weitesten verbreitete Geschichte erzählt, dass im Jahre 480 der 28. Patriarch des indischen Zen-Buddhismus, Bodhidharma, nach China in das Shaolinkloster in der Provinz Honan zog. Dort lehrte er die Shaolin-Mönche körperliche Übungen, um damit schneller Ermüdung während langer Meditation vorzubeugen und sich körperlich fit zu halten. Wegen der Notwendigkeit, sich verteidigen zu müssen, wurden auch Schläge, Abwehren, Stösse und Tritte sowie uralte Stocktechniken praktiziert, d.h. die Übungen dienten zur Verteidigung und zur Gesunderhaltung und daraus entstand Kung Fu.

Das Shaolin Kung Fu

Das Shaolin Kung Fu ist eine ganzheitliche Kampfkunst, die in speziellen Schulen auch in Zürich gelernt werden kann. Jede Bewegung in Shaolin Kung Fu hat eine Bedeutung. Sei es für den Kampf, zum Aufbau innerer Kraft oder beidem. Dass es dabei oft wunderschön aussieht, ist nicht Ziel, sondern ein angenehmer Nebeneffekt. Es enthält Angriffs- und Abwehrtechniken aller 4 Arten von Attacken und dies sind Schläge, Tritte, Würfe und Griffe. Die meisten heutigen Kampfstile basieren auf Teilen des Shaolin Kung Fu. Karate hat die Schläge übernommen, Taekwondo die Tritte, Judo die Würfe und Jiu Jitsu die Griffe. Wer Kung Fu lange genug in Zürich lernt und ausübt, muss sich keine Techniken aus anderen Kampfsportarten ausleihen, da bereits alles vorhanden ist. Auch Boden- und Waffentechniken sind ebenfalls enthalten. Shaolin Kung Fu wird zwar meist als externer Stil betrachtet, dabei ist es die höchste und umfassendste innere Kampfkunst mit einer unerreichten Vielfalt an Übungen zur Stärkung des Chi.

Kung Fu lehrt den Gegner zu schonen

Darüber hinaus gibt es im Shaolin spezialisierte Künste, die in speziellen Schulen oder Sportcentern in Zürich unterrichtet werden. Das “Eisenhemd” und die “goldene Glocke” machen einen Praktizierenden resistent gegen Schläge und sogar stumpfe Waffen. Dim Mak ist die Kunst Vitalpunkte zu treffen um den Gegner vorübergehend ausser Gefecht zu setzten. “One Finger Zen” ermöglicht es sogar ohne Kontakt auf den Gegner einzuwirken. Diese Kunst beim Kung Fu kann aber auch eingesetzt werden um Energie zu übertragen und so zu heilen. Ein wichtiges Prinzip, welches auch in Zürich gelehrt wird, ist es auch im Kampf mitfühlend zu bleiben und so stets die geringsten Mittel zu verwenden um zwar selbst unverletzt zu bleiben, dabei aber auch den Gegner zu schonen.

Wie wird beim Kung Fu trainiert?

Das Training beim Kung Fu in den Schulen in Zürich ist systematisch und macht Spass. Muskelkrafttraining und schmerzhafte Abhärtungsübungen, die in den meisten Kampfsportarten üblich sind, ersetzen wir durch Kultivierung des Chi. Im Vordergrund beim Training und beim Erlernen von Kung Fu in Zürich stehen folgende Punkte:

  • Übungen zum Aufbau innerer Kraft und geistiger Klarheit
    • abgestimmte Kampfsequenzen und Partnerformen
    • die Anwendung von einzelnen Techniken
    • Formen- und Settraining
    • Übungen zur Förderung der Beweglichkeit und Agilität
    • immer freier werdende Kampfübungen

Abgerundet wird der Kung Fu Unterricht in Zürich mit der zugrundeliegenden Theorie und Philosophie. Nicht das Erlernen von tausenden Techniken steht also beim Kung Fu Training in Zürich im Vordergrund, sondern die Entwicklung von Fähigkeiten wie Timing, Distanzeinschätzung und spontaner Anpassung an die Situation. Ausserdem die Anwendung von Taktik und Strategien von Kung Fu. All diese Prinzipien vom Kung Fu können auch wunderbar in den Alltag und das Geschäftsleben integriert werden. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die tägliche Praxis zuhause. Nur beständiges Training beim Kung Fu führt zu wahren Erfolgen und Veränderungen. Das tägliche Üben fällt jedoch meist leicht, weil es Freude macht und sich die positiven Veränderungen rasch einstellen.