Kickboxen ist eine Kampfsportart

Kickboxen gehört zu einer der wenigen Kampfsportarten, die nicht in Fernost gegründet wurde, der Ursprung liegt jedoch klar in Asien. Das moderne Kickboxen besteht, wie der Name schon sagt aus einer Kombination von Tritt und Schlagtechniken und wurde direkt als Wettkampfdisziplin geschaffen. Der Unterschied zu den asiatischen Kampfsportarten und dem Kickboxen ist, dass Würfe gänzlich verboten sind.

Wie ist Kickboxen entstanden?

Kickboxen hat eine recht junge Geschichte und gehört zu einer der wenigen Kampfsportarten, die federführend im Westen entstanden ist. Heute ist sie jedoch auch in Asien weit verbreitet und es gibt Abwandlungen. Die Gründung verschiedener Organisationen, welche jeweils eigene Einflussbereiche besitzen und getrennte Meisterschaften bestreiten, hat für eine schnelle Verbreitung des Kickboxen in die ganze Welt gesorgt und auf diesem Weg kam Kickboxen auch in die Schweiz. Heute gibt es speziellen Schule, beispielsweise in Unterstrass, Zürich oder Oberstrass, wo man Kickboxen lernen kann.
Kickboxen nicht so brutal wie sein Ruf
Der brutale Ruf, der dem Kickboxen vorauseilt, ist nur teilweise berechtigt. Gewisse Ableger vom Kickboxen, wie zum Beispiel das Muay Thai, sind tatsächlich durch eine enorme Brutalität und auch Rücksichtslosigkeit bekannt. Das kommt wohl zum Teil daher, dass dort häufig ohne Schutz gekämpft wird und ausserdem in manchen Ländern schwere Regelverstösse, wie etwa Tiefschläge oder Angriffe auf bereits niedergegangene Gegner, nur wenig oder überhaupt nicht geahndet werden. Es ist hier also bei dieser Art vom Kickboxen oftmals erwünscht, mit allen Mitteln zu kämpfen und keine Rücksicht auf die Gesundheit zu nehmen. Im europäischen Raum, auch in der Schweiz, sieht das schon anders aus, denn hier werden die Regelwerke für das Kickboxen ohne Ausnahmen durchgesetzt und Kontrahenten, deren Schutzausrüstung nicht der Norm entspricht, von der Kampffläche verwiesen. Das macht Kickboxen in den Augen derer, die sich damit ein wenig näher beschäftigen, zu einem durchaus angesehenen Kampfsport. Und dies erklärt auch, warum Schulen, wo Kickboxen gelernt werden kann, wie etwa in Zürich, Unterstrass oder Oberstrass, so einen regen Zulauf haben.

Für wen ist Kickboxen geeignet?

Die ursprünglich als Wettkampfdisziplin gegründete Sportart Kickboxen wird auch gern benutzt, um die körperliche Fitness zu steigern und eignet sich auch hervorragend zur Selbstverteidigung in Notfällen, um den Angreifer auf Distanz zu halten. Die Gründe für einen Einstieg ins das Kickboxen und die Einsatzgebiete sind also vielschichtig. Doch folgendes sollte man vor dem Beginn von Kickboxen wissen:
• Das Alter, ab dem Kinder zum Kickboxen aufgenommen werden, variiert stark nach der jeweiligen Kampfschule und liegt in der Regel irgendwo zwischen 6 und 12 Jahren. Informationen gibt es beispielsweise bei der Schule für Kickboxen in Zürich.
• Grundsätzlich gibt es nur wenige Punkte zu beachten, bevor man mit dem Kickboxen beginnt. Die Intensität des Trainings kann man selbst bestimmen, indem man einfach passend zum eigenen Fitnessstand einen ebenbürtigen Trainingspartner für das Kickboxen wählt.
• Auch in höherem Alter kann man noch Kickboxen lernen und manche können sogar bis ins Rentenalter trainieren. Bewegung hält den Körper schliesslich fit.