Jiu Jitsu – Waffenlose Selbstverteidigung

Die Wurzeln für die Kampfkunst Jiu Jitsu werden in China vermutet. Es gibt Legenden von Chinesen, die es nach Japan verschlug und die mit ihren Kampfkunstfähigkeiten auffielen. Sie wurden als Samurai aufgenommen und gaben ihr Wissen in Jiu Jitsu weiter. Andere Quellen berichten einfach vom Kulturaustausch durch Händler und Mönche, zu dem auch der Austausch von Kampftechniken wie eben Jiu Jitsu zählte.

Die Techniken beim Jiu Jitsu

Jiu Jitsu ist eine waffenlose Selbstverteidigung gegen die unterschiedlichsten Angriffe. Diese können mit der Hand, dem Fuss oder mit Waffen aus der Nähe oder der Distanz, im Stand oder am Boden erfolgen. Auch die Befreiung aus Festhaltetechniken gehört dazu. Ziel bei Jiu Jitsu ist dabei, mit Geschicklichkeit gegen rohe Gewalt zu siegen. Auf eine grosse Kraft nicht mit einer grossen Kraft antworten, wie es auch in zahlreichen Schulen in Zürich, Unterstrass oder Oberstrass gelehrt wird. Die Grundlage dafür beim Jiu Jitsu ist die Nachgiebigkeit. Die Angriffsenergie des Gegners ins Leere laufen lassen. Im besten Fall wird die Angriffsenergie des Gegners dann gegen ihn selbst verwendet. So können auch stärkere Angreifer mit Hilfe von Jiu Jitsu besiegt werden. Ziel beim Jiu Jitsu ist die Verhältnismässigkeit von Verteidigung und Angriff. Es geht nicht darum, einen Angreifer krankenhausreif zu schlagen. Darum gibt es auch viele Techniken, mit denen ein Gegner kontrolliert werden kann. Jiu Jitsu enthält Falltechniken, Abwehren von z.B. Körperumklammerungen, Schwitzkästen und Würgen, aber auch Waffenabwehren, Judoaktionen und Wurftechniken. Hinzu kommen beim Lernen von Jiu Jitsu noch Schlag-,Tritt- und Blocktechniken.
Jiu Jitsu ist für alle geeignet
Die Samurai trainierten Jiu Jitsu, um sich beim Verlust der eigenen Waffen verteidigen zu können. Daher ist das Jiu Jitsu die Mutter vieler Kampfsportarten wie z.B. Judo oder Karate, die erst aus dem Jiu-Jitsu entstanden sind. Jiu-Jitsu wird in Sportschulen wie beispielsweise Zürich, Oberstrass oder Unterstrass trainiert. So ein Kampfsporttraining wie Jiu Jitsu ist immer eine gute Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining. Auch wenn man nicht das Ziel hat Weltmeister zu werden, ist Jiu Jitsu eine Sportart mit der man seine Fitness trainiert und dabei Selbstverteidigung lernt. Für alle Altersgruppen eignet sich Jiu Jitsu auf Grund seiner vielseitigen Trainingsmethoden.
Jiu Jitsu ganz nach japanischer Tradition
Weil das Jiu Jitsu eine traditionell japanische Kampfsportart ist, lernt man auch alle japanischen Begriffe. So heiss es beispielsweise Juji Gatame für den getreckten Armhebel, oder Mawashi Geri Jodan für einen Halbkreistritt auf Kopfhöhe. Schon beim Betreten des Dojos, dem Trainingsraum in Zürich, Oberstrass und Unterstrass, wird sich traditioneller Weise verneigt und OSU gesagt. OSU bedeutet übersetzt „gemeinsam bedrängt sein“. Das bedeutet, dass man an seine Grenzen geht, dass man mit einander trainiert und kämpft und ist gleichzeitig beim Jiu Jitsu ein Grusswort, ein Zeichen von Respekt.